Web Save Fonts

Im Internet können generell nur Schriftarten verwendet werden, die auf allen Betriebssystemen und Browser installiert sind. Es handelt sich um folgende:

Alternative generierte Bilder

Um die Anzahl der Schriftarten zu erhöhen, werden verschiedenste Technologien eingesetzt. Ein solches Verfahren ist es, aus bestehenden Schriftarten Bilder zu generieren, die anschließend anstelle der Texte dargestellt werden. Der Vorteil von diesem Verfahren ist es, dass die Inhalte auf allen Browsern identisch dargestellt werden. Der Nachteil ist, dass die Texte für Computer nicht mehr als solche lesbar sind, was beispielsweise eine Volltextsuche erschweren kann. Dieses Verfahren steht auch für das CMS Farbe7 zur Verfügung. Sie finden eine Erklärung ebenfalls auf diesem Internet-Auftritt.

Alternative @fontface

Das Problem mit den Schriftarten ist schon so alt, wie das Internet selbst. Es gab bis heute unzählige Versuche, um dieses Problem zu lösen. Ein solcher Versuch war eine CSS-basierte Lösung. Dabei sollte es möglich sein, mit der CSS-Regel @fontface auf allen Browsern je nach Bedarf zusätzliche Schriftarten nachzuladen, die auf beliebigen Webservern liegen können. Leider ist dieses Verfahren bisher gescheitert, weil sich die Borwser-Hersteller nicht auf eine gemeinsame Kodierung einigen konnten. Hinzu kam die Frage nach dem Copyright, denn wenn die Schriften offen ins Internet gestellt werden, kann jeder Internet-Benutzer beliebig darauf zugreifen. So wurde diesem Problem keine hohe Priorität zugewiesen.

Inzwischen beherschen die meisten Browser die @fontface-Regel. Hinzu kommt, dass immer mehr lizenzfreie Schriftarten zur Verfügung stehen. Es muss also nur noch das Problem mit der Kodierung gelöst werden und die Frage nach den Schriftarten wäre gelöst. Die aktuellen Browser unterstützen derzeit folgende Formate:

Wenn man die Schriftarten auf der Internetseite über @fontface einbinden möchte, müssen diese also in den Formaten TTF, OTF, EOT und SVG vorliegen. Das Problem ist, dass diese Schriften nur selten in all diesen Formaten angeboten werden. Die Schriftarten müssen also alle entsprechend umkodiert werden.

Wenn die Schriftarten in allen Formaten vorliegen, müssen diese je nach Browser-Typ eingebunden werden, was wiederum eine Browser-Erkennung notwendig macht. In den modernen Browsern ist es inzwischen möglich, eine Browser-Erkennung auch innerhalb eines CSS-Blocks vorzunehmen. Damit ist also möglich, die @fontface-Regel auch ohne Browser-Weiche anzuwenden. Der Nachteil ist aber, dass die Einbindung nach wie vor umständlich ist. Hinzu kommt, dass der Internet Explorer die Inhalte erst anzeigt, wenn die Schriftart geladen ist. Das kann zu verzögerten Darstellungen führen. Im CMS Farbe7 kann dieses Verfahren auf Wunsch ebenfalls eingebunden werden. Ein paar Beispiele finden Sie ebenfalls auf diesem Internet-Auftritt.